Sportakrobatik, Kampfgericht & Wettkampfklassen

Erklärung der Sportakrobatik

Unter Sportakrobatik versteht man Boden-, oder Partner- bzw. Gruppenakrobatik als Wettkampfsport.

Geturnt wird auf einer 12 x 12 Meter großen Bodenfläche mit Musikbegleitung. Die Größe hängt von den verschiedenen Wettkampfklassen ab.

Kinder 2 bis Kinder 1 (Kids Cup bzw. First Step Bewerb) turnen auf einer Wettkampffläche von 12 x 6 Meter.

Es gibt verschieden Wettkampfübungen:

Balance

Dynamic

Combi (Balance + Dynamic)

In den Klassen Kinder 2 bis Jugend 2 muss die Übung (1x Combi) für maximal zweieinhalb Minuten nach Instrumentalmusik geturnt werden. Diese Art der Vorführung nennt man in der Sportakrobatik eine Kür.

Ab der Klasse Jugend 1 müssen mindestens zwei Kürn geturnt werden. Die speziellen Anforderungen und Regeln dafür findet man im Age Group Programm der FIG, den Tables of Difficulty und im Code of Points.

Es gibt fünf akrobatische Disziplinen:

Damenpaare (W2)

Herrenpaare (M2)

Mixed Paare (MX)

Damengruppe (W3)

Herrengruppe (M4)


Kampfgericht

Ein Kampfgericht setzt sich wie folgt zusammen:

4 Technik- Kampfrichter

4 Artistik – Kampfrichter

1 Schwierigkeitskampfrichter

1 Hauptkampfrichter

1 Jury

  • Zusätzlich 2 Personen bei der Auswertung

Bei einen Wettkampf werden folgende Punkte bewertet & beachtet:
technische Ausführung
artistische Ausführung
Schwierigkeitspunkte

& sonstige Abzüge des Hauptkampfgerichtes (Zeitfehler, Sprechen während der Kür, Haare & Gewand richten, übertreten der Line etc.). Das detaillierte Reglement kann man auf der Homepage des ÖFT unter Sportakrobatik – Reglement (ÖFT-Sportakrobatik-Handbuch 2017-2020) nachlesen.


Wettkampfklassen

Quelle: ÖFT – Sportakrobatik Nachwuchsprogramm 2017 – 2020