NÖ Landesmeisterschaften in Horn 4.-5.5.2019

Ein Bewerb vor heimischer Kulisse ist immer etwas Besonderes. Wenn es noch dazu die NÖ Landesmeisterschaften und der NÖ Cup sind, dann wird die Horner Sporthalle auf Hochglanz gebracht. Unser Team hat bei der Vorbereitung und Gestaltung wirklich Unglaubliches geleistet und die Halle in eine mehr als würdige Sportarena verwandelt. An beiden Wettkampftagen waren 273 Sportlerinnen und Sportler aus 10 Vereinen und 4 Bundesländern im Einsatz und haben großartige Leistungen gezeigt.

Bei den Duos der Klasse Offene 2 schafften Anika Brandner und Nina Kainz (19.250) mit einer nicht ganz fehlerfreien Kür den 10. Platz (Cup 13.). Ganz beachtlich haben sich Theo Löffler und Lena Baumgartner (21.700) geschlagen. Mit ihrer tollen Leistung haben sie das Podest nur knapp verpasst, können aber mit dem 4. Platz in LM und Cup in ihrer ersten Wettkampsaison mehr als zufrieden sein.

Der erste gemeinsame Auftritt bei den Offene 2 Trios von Kimberly Ebner, Muriel Robe und Katharina Postl (18.800) wird unter „Erfahrung sammeln“ verbucht, die Platzierung hat noch keine Bedeutung. Sophie Zauner, Caro Rabl und Johanna Krottendorfer (23.150) platzierten sich mit Rang 7 (Cup 8.) wieder im sehr guten Mittelfeld.

Erneut im Spitzenfeld der Klasse Jugend 2 Duos landeten wieder Anja Litschauer und Annika Führer (22.550). Nach Platz 5 in Graz und Platz 3 in Krems, wurde es diesmal zwar der undankbare 4. Rang (LM und Cup), dennoch ist es immer eine Freude, den beiden zuzusehen. Tolle Leistung!

Nicht unbedingt vom Glück verfolgt sind heuer Lena-Sophie Landauer, Emilia Kornell und Mathäa Edlinger (21.350). Mehr als Rang 7 (Cup 11.) bei den Jugend 2 Trios war diesmal nicht drin, trotzdem sollte man nach vorne schauen, eine Verbesserung ist sicher möglich. Minou Sommer, Fiona Kreutzer und Katharina Pum (21.600) können mit dem 6. Platz (Cup 8.) im ausgeglichenen Teilnehmerfeld zufrieden sein. Ein großartiger 4. Platz (Cup 6.) stand bei Hannah Frühwirt, Lara Köberl und Amelie Litschauer (22.300) zu Buche. Mit einer erneut temporeichen und überzeugenden Kür hätten sie fast das Podest erreicht.

Erneut Verlass war in der Klasse Jugend 3 Trios auf Jana Schachinger, Ina Gabler und Hannah Kratzer (22.900). Auch in Horn lösten sie ihr Abo auf die Silbermedaille in Cup und LM mit einer bärenstarken Vorstellung ein und erweiterten ihre Sammlung nach Graz und Krems um ein zwei weitere Exemplare. Da kann man nur gratulieren!

Die höheren Klassen durften die tolle Stimmung in der Halle gleich zweimal genießen.

Sophi Falk und Julia Reichenvater (40.750) legten den Grundstein für ihre Bronzemedaillen in LM und Cup bereits mit ihrer Balancekür (21.500) am Samstag und ließen dann am Sonntag in der Tempokür (19.250) nichts mehr anbrennen. Wieder Edelmetall in der Klasse Offene 1 Duos – bravo!

Einen nahezu perfekten Einstand lieferten Fiona Köberl und Madeleine Reichenvater (46.650) bei ihrem ersten Antritt in dieser Saison. Mit zwei beherzten und couragierten Auftritten (B:24.000/T:22.650) schrammten sie nur knapp am Podest vorbei und holten den tollen 4. Platz (Cup 6.) in der Klasse Jugend 1 Duos. Großartig!

Nicht einfach ist es heuer für Nora Hofbauer, Alies Köberl und Chiara Öhlknecht (47.150) in der extrem stark besetzten Klasse Jugend 1 Trios. Erneut klappte in der Tempokür (22.700) nicht alles nach Wunsch, der Rückstand war dann trotz eines starken Balance Auftritts (24.450) nicht mehr aufzuholen. Der 4. Platz (Cup 5.) ist dennoch aller Ehren wert und das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Ihren hohen Ansprüchen an sich selbst wurden Johanna Reiter, Hannah Schopf und Helena Löffler (48.320) in der Junioren 2 Klasse mehr als gerecht. Mit beeindruckender Präzision in der Tempokür (24.080) und anmutiger Eleganz in der Balancekür (24.240) mussten sie sich im Cup zwar knapp geschlagen geben, der Landesmeistertitel war aber nie in Gefahr. Eine großartige Leistung, die dem Wochenende schließlich die Krone aufsetzte.

Rundum zufriedene Gesichter – so kann man die Stimmung nach diesen 2 Tagen wohl am Besten beschreiben. Die Horner Akros haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie nicht nur sportlich konkurrenzfähig sind, sondern auch als Veranstalter keinen Vergleich scheuen müssen. Applaus für alle Beteiligten!

Die Wertungen: